Leiharbeit

Wo führt uns das hin?

Dieses Thema ist eigentlich stets aktuell. Schließlich ist die Leih- oder auch Zeitarbeit im heutigen Arbeitsleben eine allgegenwärtige Selbstverständlichkeit geworden. Allerdings werden hier stark differierende Interessen vertreten.
Der Arbeitssuchende nutzt dieses Arbeitsmodell, um gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen. Für den Arbeitgeber, der eine Leiharbeitsfirma kontaktiert, stellt sie ein flexibles Medium dar, um Auftragsspitzen abzudecken.
Nur leider existiert in der Öffentlichkeit ein der Realität nicht gerecht werdendes Bild. Der Auftraggeber der Leiharbeitsfirma sieht nur den zu leistenden Stundensatz - nicht aber dessen Aufteilung.
Durch die Tatsache, dass ich selbst die Möglichkeiten der Zeitarbeit zur Überbrückung von Leerläufen nutze, kann ich aus eigener Erfahrung berichten.
Eigentlich ist es eine klare Tatsache, dennoch ist den Arbeitgebern, die Leiharbeitskräfte beschäftigen, offenbar nicht klar, dass der Stundensatz, den sie an den Verleiher zahlen, mindestens durch drei geteilt wird. So bekommt der im Unternehmen des Auftraggebers tätige Leiharbeitnehmer i.d.R. maximal ein Drittel dieses Stundensatzes - brutto natürlich.
Hierdurch treten immer häufiger Diskrepanzen auf. Der Auftraggeber erwartet von der bezogenen Fachkraft - zu Recht - dass diese die gleiche Leistung wie ein Festangestellter in dieser Position erbringt.
Nun kommt es aber vor, dass auch eine qualifizierte Fachkraft auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance hat und die Zeitarbeit als Alternative zur Festanstellung nutzt. Hier kann es durch die unterschiedlichen Erwartungen zu Reibungspunkten kommen. Durch die geringfügige Bezahlung des Leiharbeiters kann seine Bereitschaft, volle Leistung zu bringen, beeinträchtigt werden. Die Schere zwischen der zu liefernden Leistung und der dafür erhaltenen Entlohnung geht immer weiter auseinander.
Hierdurch kommt es zur Unzufriedenheit bei Auftraggeber und Leiharbeiter. Dies fördert nicht gerade die Produktivität.

Die Zeitarbeitsfirmen sprechen gern davon, dass sie ja das unternehmerische Risiko tragen. So würden die Löhne weitergezahlt, auch wenn gerade kein Einsatz verfügbar ist. Allerdings enthalten viele Verträge von Zeitarbeitsfirmen Klauseln, die eine Beendigung des Vertrages bei fehlenden Aufträgen ermöglichen. Somit steht der Leiharbeiter schneller wieder auf der Straße als gedacht. Hinzu kommt, dass er aufgrund der niedrigen Stundenlöhne keine Rücklagen bilden kann. Somit ist er wieder auf Unterstützung der Arbeitsagentur angewiesen. Hat er das Pech, dass er sich nicht rechtzeitig arbeitslos gemeldet hat, wird er auch noch für mehrere Wochen gesperrt. Hierdurch kann er sehr schnell in eine Schuldenfalle geraten.
Nutzen auch Sie daher vorrangig die Möglichkeiten des freien Arbeitsmarktes. Wenn Sie die Qualifikationen und Stundensätze mit denen der Leiharbeitsfirmen vergleichen, werden Sie oft angenehm überrascht sein.
 Jeder ordentliche Freiberufler / Selbständige ist steuerlich gemeldet. Meist ist der bürokratische Aufwand für den Auftraggeber sogar geringer als bei einem Leiharbeiter.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass ein Freiberufler mehr an seiner Leistung gemessen wird, als jeder andere Arbeitnehmer. So wird er immer daran interessiert sein, volle Leistung zu bringen und sein Wissen regelmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten.
Lassen Sie sich von den zahlreichen Vorzügen der freien Zusammenarbeit überzeugen.

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